Langfenn
Mölten (BZ)
Neubau eines Beherbergungsbetriebs und Renovierung eines Hofes.
Kunde
privatJahr
2023 - ongoingMitarbeiter
Ing. Luca MolteniArch. Edoardo Alberti
FERTIGGESTELLTES PROJEKT
REALISIERUNGSPROZESS
Die Architektursprache nimmt die Tradition des Ortes auf, entfernt im Bereich der bestehenden Terrassen die vielen Materialien und Ebenen der unterschiedlichen Erweiterungen und bringt Neu und Alt mit einer reduzierten Materialwahl - Holz und Putz – zu einem neuen respektvollen Ganzen zusammen.
Ziel des Eingriffs bei der Gästeterrasse ist es, den Weiler harmonisch zu gestalten, die Gebäude mit einer neuen Terrasse zu verbinden, welche zum einen Gasthausbereich und Bauernhaus zusammenhalten; und zum anderen auch die Zugänge klar zu markieren und nutzbar zu machen. Die neue geschwungene Form der Brüstung und des Sockels erlauben einen freien Blick auf den Tschöggelberg. Sie ist das neue ordnende und vereinheitlichende Element, sie begleitet die Besucher entlang des Bauernhauses zur Kirche, nimmt den bestehenden Gebäuden und dem Verbindungskörper dahinter die Schwere und ordnet sich dem Jacobus Kirchlein unter.
Holz ist das einzige Material für die Brüstungen und die Bänke der Terrasse. Steinmauern und Steine wurden nur für die Zugangspodeste, die Rampe und die Begrenzung der Beete verwendet.
Der Bau des neuen Wohngebäudes ist ein harmonisch in den natürlichen Hangverlauf gesetztes, zweigeschossiges Wohnvolumen. Es liegt südlich des bestehenden Stalls in dazu leicht abgedrehter Lage. In diesem Erweiterungsbau befinden sich eine Privatunterkunft, sowie zwei Ferienwohnungen.
Das neue Gebäude zeichnet sich durch eine regelmäßige Form, ein einfaches Satteldach und eine umlaufende Terrasse aus, über die man an der Nordseite entlang des Langfennweges die drei Wohnungen erschließt.
Die Ferienwohnungen verfügen über einen Vorraum, zwei Bäder, zwei Doppelzimmer und ein Wohnzimmer mit Zugang zur Terrasse.
Zwischen der Ferienwohnung und der Familienwohnung befindet sich der Empfangsbereich für die Gäste mit eigenem Eingang, Rezeptionsbereich und Frühstücksraum.
Im Einklang mit dem typischen Charakter des Bergbauernhauses wurde das Untergeschoss verputzt und weiß gekalkt, während das Erdgeschoss mit unbehandelten Lärchenholzlatten verkleidet wurde; auch die Brüstung und die Stützen der Veranda-Terrasse wurden aus Lärche gefertigt.
Um die Panoramalage optimal zu nutzen, wurden alle Räume des Gebäudes mit großen Fenstern ausgestattet; um den Lichteinfall besser zu steuern, wurden um die Veranda-Terrasse herum verschiebbare Sonnenschutzelemente aus Holz angebracht.
Ziel des Eingriffs bei der Gästeterrasse ist es, den Weiler harmonisch zu gestalten, die Gebäude mit einer neuen Terrasse zu verbinden, welche zum einen Gasthausbereich und Bauernhaus zusammenhalten; und zum anderen auch die Zugänge klar zu markieren und nutzbar zu machen. Die neue geschwungene Form der Brüstung und des Sockels erlauben einen freien Blick auf den Tschöggelberg. Sie ist das neue ordnende und vereinheitlichende Element, sie begleitet die Besucher entlang des Bauernhauses zur Kirche, nimmt den bestehenden Gebäuden und dem Verbindungskörper dahinter die Schwere und ordnet sich dem Jacobus Kirchlein unter.
Holz ist das einzige Material für die Brüstungen und die Bänke der Terrasse. Steinmauern und Steine wurden nur für die Zugangspodeste, die Rampe und die Begrenzung der Beete verwendet.
Der Bau des neuen Wohngebäudes ist ein harmonisch in den natürlichen Hangverlauf gesetztes, zweigeschossiges Wohnvolumen. Es liegt südlich des bestehenden Stalls in dazu leicht abgedrehter Lage. In diesem Erweiterungsbau befinden sich eine Privatunterkunft, sowie zwei Ferienwohnungen.
Das neue Gebäude zeichnet sich durch eine regelmäßige Form, ein einfaches Satteldach und eine umlaufende Terrasse aus, über die man an der Nordseite entlang des Langfennweges die drei Wohnungen erschließt.
Die Ferienwohnungen verfügen über einen Vorraum, zwei Bäder, zwei Doppelzimmer und ein Wohnzimmer mit Zugang zur Terrasse.
Zwischen der Ferienwohnung und der Familienwohnung befindet sich der Empfangsbereich für die Gäste mit eigenem Eingang, Rezeptionsbereich und Frühstücksraum.
Im Einklang mit dem typischen Charakter des Bergbauernhauses wurde das Untergeschoss verputzt und weiß gekalkt, während das Erdgeschoss mit unbehandelten Lärchenholzlatten verkleidet wurde; auch die Brüstung und die Stützen der Veranda-Terrasse wurden aus Lärche gefertigt.
Um die Panoramalage optimal zu nutzen, wurden alle Räume des Gebäudes mit großen Fenstern ausgestattet; um den Lichteinfall besser zu steuern, wurden um die Veranda-Terrasse herum verschiebbare Sonnenschutzelemente aus Holz angebracht.
KONZEPT
Das Projekt umfasst die Renovierung der Gästeterrasse, die minimale Anpassung des Gasthauses, die Renovierung einiger Unterkünfte und den Bau eines zusätzlichen Wohngebäudes.
Das Ziel des Projekts besteht darin, den Weiler Langfenn mit seiner landschaftlichen Einzigartigkeit so weiterzuentwickeln, dass ein reibungsloser Betrieb des Bauernhofs weiterhin gewährleistet ist und der Weiler Langfenn sich an die neuen Wohnbedürfnisse der Familie anpassen kann. Bei der Gestaltung und Anordnung der Gebäude, in stetiger Absprache mit dem Denkmalamt und der Gemeinde, standen die herausragenden landschaftlichen Merkmale des Jakobus Kirchleins, die Komplexität des Geländes und die historisch gewachsene Landschaft im Vordergrund. Es galt diesen wertvollen Standort mit den sich ständig ändernden Bewirtschaftungserfordernissen des Gasthauses, der Viehzucht und der Ferienunterkünfte in Einklang zu bringen.
Das Ziel des Projekts besteht darin, den Weiler Langfenn mit seiner landschaftlichen Einzigartigkeit so weiterzuentwickeln, dass ein reibungsloser Betrieb des Bauernhofs weiterhin gewährleistet ist und der Weiler Langfenn sich an die neuen Wohnbedürfnisse der Familie anpassen kann. Bei der Gestaltung und Anordnung der Gebäude, in stetiger Absprache mit dem Denkmalamt und der Gemeinde, standen die herausragenden landschaftlichen Merkmale des Jakobus Kirchleins, die Komplexität des Geländes und die historisch gewachsene Landschaft im Vordergrund. Es galt diesen wertvollen Standort mit den sich ständig ändernden Bewirtschaftungserfordernissen des Gasthauses, der Viehzucht und der Ferienunterkünfte in Einklang zu bringen.
































