Römerweg
Ritten (BZ)
Neues Design, das sich mit der umgebenden natürlichen Umgebung verbindet,
Integration der Konstruktion mit der Lage des Landes.
Mitarbeiter: Ing. Nicoló Cerulli
Integration der Konstruktion mit der Lage des Landes.
Mitarbeiter: Ing. Nicoló Cerulli
Kunde
privatJahr
2020Mitarbeiter
Ing. Nicoló CerulliFERTIGGESTELLTES PROJEKT
REALISIERUNGSPROZESS
Das Projekt befindet sich auf einem langgezogenen Grundstück mit ausgeprägtem Gefälle, das eine Architektur nahelegt die funktional und organisch auf das Umfeld reagiert.
Die neue Konstruktion besteht aus zwei eingeschossigen, dem Gelände folgenden und in der Höhe zueinander versetzten Baukörpern. Eine Tiefgarage, die über eine neue Zufahrtsrampe erschlossen wird, bietet einen unabhängigen Zugang zum Grundstück und erschließt direkt die Wohnungen. Ein einziges begrüntes Dach, durch die zentrale Treppe zugänglich, verbindet beide Baukörper und bildet die natürliche Fortsetzung des Hanges.
Die Stärke der neuen Architektur liegt in der Eingliederung mit der umgebenden Natur: Der Schwerpunkt des Entwurfs lag auf der Einbindung des gesamten Gebäudes in den Geländeverlauf, wodurch moderne und funktionale Architektur mit der natürlichen Umgebung in Dialog tritt und sich dem außergewöhnlichen Panorama der Dolomiten öffnet.
Als Material für die Verkleidung der Wohnungen wurde natürlicher roter Porphyr aus dem Grödnertal verwendet, derselbe Stein, der auch auf den Terrassen und Gehwegen zu finden ist und das Gebäude in seiner Umgebung einbettet.
Lärchenholz verkleidet die Decken der Arkaden und Loggien entlang der Fassaden sowie die Holzvertäfelung (Boiserie) des Zugangskorridors. Dunkles Metall löst die Details mit Präzision: Rahmen und Profile der Fenster und Türen, Brüstungen und Geländer, Dachrandabdeckungen und Ortgangblenden. In den Wohnungen öffnen sich die Wohnküchen durch große Eckverglasungen – auch dank des Einsatzes einer Stahlstütze – und lassen den Blick ungehindert schweifen. Böden und Türen aus Eiche bringen wohnliche Wärme, und ein holzbefeuerter Steinofen setzt eine zeitgenössische alpine Note. Prägend ist zudem das zenitale Licht, das über Oberlichter und Einschnitte in der Dachfläche eintritt, in den Erschließungsbereichen und Bädern für gleichmäßige Helligkeit sorgt und zur natürlichen Lüftung beiträgt.
Die neue Konstruktion besteht aus zwei eingeschossigen, dem Gelände folgenden und in der Höhe zueinander versetzten Baukörpern. Eine Tiefgarage, die über eine neue Zufahrtsrampe erschlossen wird, bietet einen unabhängigen Zugang zum Grundstück und erschließt direkt die Wohnungen. Ein einziges begrüntes Dach, durch die zentrale Treppe zugänglich, verbindet beide Baukörper und bildet die natürliche Fortsetzung des Hanges.
Die Stärke der neuen Architektur liegt in der Eingliederung mit der umgebenden Natur: Der Schwerpunkt des Entwurfs lag auf der Einbindung des gesamten Gebäudes in den Geländeverlauf, wodurch moderne und funktionale Architektur mit der natürlichen Umgebung in Dialog tritt und sich dem außergewöhnlichen Panorama der Dolomiten öffnet.
Als Material für die Verkleidung der Wohnungen wurde natürlicher roter Porphyr aus dem Grödnertal verwendet, derselbe Stein, der auch auf den Terrassen und Gehwegen zu finden ist und das Gebäude in seiner Umgebung einbettet.
Lärchenholz verkleidet die Decken der Arkaden und Loggien entlang der Fassaden sowie die Holzvertäfelung (Boiserie) des Zugangskorridors. Dunkles Metall löst die Details mit Präzision: Rahmen und Profile der Fenster und Türen, Brüstungen und Geländer, Dachrandabdeckungen und Ortgangblenden. In den Wohnungen öffnen sich die Wohnküchen durch große Eckverglasungen – auch dank des Einsatzes einer Stahlstütze – und lassen den Blick ungehindert schweifen. Böden und Türen aus Eiche bringen wohnliche Wärme, und ein holzbefeuerter Steinofen setzt eine zeitgenössische alpine Note. Prägend ist zudem das zenitale Licht, das über Oberlichter und Einschnitte in der Dachfläche eintritt, in den Erschließungsbereichen und Bädern für gleichmäßige Helligkeit sorgt und zur natürlichen Lüftung beiträgt.
KONZEPT
Die Gebäudehülle ist auf maximalen Wohnkomfort ausgelegt: ein Wärmedämmverbundsystem an den Fassaden, Dämmpaneele unter den Gründächern und zum Erdreich hin Schaumglasgranulat, das Dämmung, Leichtigkeit und Drainage vereint. Auf der gebäudetechnischen Seite werden alle Wohnungen von einer zentralen elektrischen Wärmepumpe versorgt, die eine Deckenstrahlheizung und -kühlung speist. Eine kontrollierte mechanische Lüftung gewährleistet saubere Luft und kontinuierlichen Luftaustausch; die Kanäle sind zur optimalen akustischen und ästhetischen Integration in die Stahlbetondecken eingebettet. Auf dem Dach deckt eine Photovoltaikanlage mit eigenem Batteriespeicher den Bedarf der Wohnungen und reduziert den Netzbezug. Die Summe dieser Entscheidungen hat zur Zertifizierung KlimaHaus A geführt.
























































































