Widum Jenesien
Jenesien (BZ)
Sanierung eines historischen Gebäudes.
Kunde
Jenesien ParishJahr
2021Mitarbeiter
Arch. Harald KoflerArch. Marco Ricca
FERTIGGESTELLTES PROJEKT
REALISIERUNGSPROZESS
Das Projekt umfasst die Restaurierung der Fassaden und die Innenrenovierung des Widums in Jenesien mit dem Ziel, es an die heutigen Wohnbedürfnisse anzupassen und seinen historischen Charakter wiederherzustellen.
Durch die Renovierung soll die innere Aufteilung der Grundrisse geändert werden, um Wohnungen zu erhalten, die für die Unterbringung von Familien und bedürftigen Menschen geeignet sind.
Die interne Aufteilung der Stockwerke berücksichtigt die Gebäudetypologie, auf der der vorhandene Grundriss basiert, der auf einem großen zentralen Verteilerkorridor beruht, der aus der Zeit des Historismus (1886-1888) stammt. Die Position des Aufzugs wurde durch die Notwendigkeit bestimmt, das typologische Element des zentralen Korridors und den Umriss des Daches zu bewahren. Die neuen Wände, die am Ende des Korridors geplant sind, werden mit einem verglasten Oberlicht versehen, das die ursprüngliche Tiefe und typologische Anordnung der Grundrisse erkennen lässt. Im Dachgeschoss sind zur besseren Nutzung der Räume einige Dachgauben vorgesehen, die symmetrisch zu den darunter liegenden Öffnungen angeordnet werden sollen.
Durch die Renovierung soll die innere Aufteilung der Grundrisse geändert werden, um Wohnungen zu erhalten, die für die Unterbringung von Familien und bedürftigen Menschen geeignet sind.
Die interne Aufteilung der Stockwerke berücksichtigt die Gebäudetypologie, auf der der vorhandene Grundriss basiert, der auf einem großen zentralen Verteilerkorridor beruht, der aus der Zeit des Historismus (1886-1888) stammt. Die Position des Aufzugs wurde durch die Notwendigkeit bestimmt, das typologische Element des zentralen Korridors und den Umriss des Daches zu bewahren. Die neuen Wände, die am Ende des Korridors geplant sind, werden mit einem verglasten Oberlicht versehen, das die ursprüngliche Tiefe und typologische Anordnung der Grundrisse erkennen lässt. Im Dachgeschoss sind zur besseren Nutzung der Räume einige Dachgauben vorgesehen, die symmetrisch zu den darunter liegenden Öffnungen angeordnet werden sollen.
KONZEPT
Das Gebäude weist heute Fassaden mit ästhetischen Elementen auf, die in den 1970er Jahren hinzugefügt wurden, darunter die Dachtraufe, die Holzverkleidung der Wände des Dachgeschosses und der weiße Putz, der die Eckeinbauten aus der früheren Zeit verdeckt.
Es wird vorgeschlagen, dem Gebäude seinen früheren ästhetischen Charakter zurückzugeben und ihm die Monumentalität aus der Zeit zu verleihen, in der es die volumetrische Beschaffenheit von heute annahm, d. h. aus der Zeit des Historismus (1886/1888).
Die Fassaden des Projekts werden in die historische Farbe des Gebäudes, einen rötlichen Ton, zurückgeführt, wobei die kantigen Steine an den Außenkanten in einem sanften Weiß restauriert werden, ebenso wie die dekorativen Rahmen um die Fenster, die sich in allen Öffnungen an allen Fassaden wiederfinden werden.
Die Farbe der Fassade und der dekorativen Elemente um die Öffnungen und an den Fassadenecken wird gemeinsam mit der Bauaufsicht auf der Grundlage der an der Fassade durchgeführten Tests und der historischen Untersuchung ausgewählt und festgelegt.
Das Dach soll verändert werden, indem der in den 1970er Jahren entstandene überdimensionale Überhang beseitigt wird und so das ursprüngliche klare und schlanke Volumen unter Beibehaltung der bestehenden Dacheindeckung aus dunkelgrauen Ziegeln betont wird.
Die Dachgauben werden stattdessen einen modernen Charakter mit einer quadratischeren und geradlinigeren Form haben, die mit dem Charakter des restlichen Gebäudes kontrastiert, so dass die unterschiedliche historische Periode dieser architektonischen Elemente deutlich sichtbar und erkennbar ist.
Es wird vorgeschlagen, dem Gebäude seinen früheren ästhetischen Charakter zurückzugeben und ihm die Monumentalität aus der Zeit zu verleihen, in der es die volumetrische Beschaffenheit von heute annahm, d. h. aus der Zeit des Historismus (1886/1888).
Die Fassaden des Projekts werden in die historische Farbe des Gebäudes, einen rötlichen Ton, zurückgeführt, wobei die kantigen Steine an den Außenkanten in einem sanften Weiß restauriert werden, ebenso wie die dekorativen Rahmen um die Fenster, die sich in allen Öffnungen an allen Fassaden wiederfinden werden.
Die Farbe der Fassade und der dekorativen Elemente um die Öffnungen und an den Fassadenecken wird gemeinsam mit der Bauaufsicht auf der Grundlage der an der Fassade durchgeführten Tests und der historischen Untersuchung ausgewählt und festgelegt.
Das Dach soll verändert werden, indem der in den 1970er Jahren entstandene überdimensionale Überhang beseitigt wird und so das ursprüngliche klare und schlanke Volumen unter Beibehaltung der bestehenden Dacheindeckung aus dunkelgrauen Ziegeln betont wird.
Die Dachgauben werden stattdessen einen modernen Charakter mit einer quadratischeren und geradlinigeren Form haben, die mit dem Charakter des restlichen Gebäudes kontrastiert, so dass die unterschiedliche historische Periode dieser architektonischen Elemente deutlich sichtbar und erkennbar ist.








































































